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Half-Life 2: Grafik-Update enttäuscht Fans – sieht aus “wie Plastik“

Ist das die richtige Grafik im falschen Spiel, wie der G-Man sagen würde? Das Raytracing in Half-Life 2 spaltet die Lager.

Eine Bildmontage zu Half-Life.
© Valve, Orbifold Studios, @Jorge Ferreiro - - stock.adobe.com, Adobe Photoshop [M]

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Endlich wurde eine spielbare Demo zu Half-Life 2 RTX am 18. März veröffentlicht. Das aufwendige Remaster-Projekt mit den namensgebenden Raytracing-Effekten, detaillierter dargestellten Gegenständen und Gegnern, sowie höher aufgelösten Texturen, traf auf durchmischte Resonanz. Die fast 6.000 Steam-Bewertungen haben sich bei „ausgeglichen“ eingependelt, die neuen Licht- und Schatteneffekte werden kritisch betrachtet.

Jetzt hat sich den aufpolierten Schauwerten der reichweitenstarke YouTube-Kanal Nick930 angenommen. Der auf Dokumentationen, Reviews und Vergleichsvideos spezialisierte Kanal, legt in einem über 22-minütigen Clip das originale Half-Life 2 aus dem Jahre 2004 gegen die aktuelle RTX-Neuauflage – und nimmt dabei unterschiedlichste Aspekte unter die Lupe.

Half-Life 2 RTX im großen Grafik-Vergleich

Dieses neue YouTube-Video ist in unterschiedliche Abschnitte unterteilt. Nach einem kurzen Intro beschäftigt sich der YouTuber mit den Grafikeinstellungen. Während er im originale Half-Life 2 die Grafikeinstellungen durchweg aufs Maximum hochgedreht hat, hat er beim RTX-Remaster einige Anpassungen vorgenommen – um eine ideale Balance zwischen Performance und Schauwerten zu finden.

Das auch deshalb, weil verwendete Technologien wie Deep Learning Super Sampling 4 (DLSS 4) oder Multi Frame Generation (MFG) extrem Hardware-hungrig sind, wie ihr nachstehend im Video sehen könnt.

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Nach diesem Vorgeplänkel werden die beiden Versionen des legendären Ego-Shooter also verglichen bezüglich: Charakter- und Waffen-Modellen, der virtuellen Umgebung, Licht- und Schattensetzung, verschiedenen Effekten wie auch solchen beim Sound – und zudem dem oben erwähnten DLSS 4, oder MFG. Zur Erinnerung: Die beiden Levelabschnitte aus der Vorschauversion sind Ravenholm und Nova Prospekt – als das Horror-Level mit den vielen Headcrabs und das Hochsicherheitsgefängnis der außerirdischen Combine.

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Einige der Highlights des Videos, sind das deutlich detailliertere Charaktermodell von Bruder Gregori bei Minute 1:50, oder wie die Schatten entlang „jeden kleinen Details“ auf Gordon Freemans Pistole bei Minute 3, aber auch, wie plastisch Efeu jetzt als eigenes 3D-Objekt an Häuserwänden siehe Minute 5:40 hochwächst – nicht länger als platte Textur dargestellt. Trotz dieser grafischen Sprünge werden unter diesem YouTube-Video einige Stimmen laut, nach denen diese Neuinterpretation „ein bisschen wie Plastik aussieht“.

Fazit des YouTube-Videos

Zum Abschluss des Videos kommt der YouTuber zu dem Fazit, dass Orbifold Studios einerseits für eine beachtliche, technische Verbesserung gesorgt hat, während zugleich das Gameplay des Klassikers beibehalten wurde. Andererseits wird dringend zu einer Grafikkarte der GeForce RTX 40-Reihe oder besser geraten, um die optimale Performance aus Half-Life 2 RTX herauszukitzeln.

Apropos Gordon Freeman, dessen HEV-Anzug im neuen Glanz erstrahlt: Strenge Systemanforderungen für Half-Life 2 RTX stellen euren PC womöglich vor Herausforderungen.

Quellen: YouTube / @Nick930, @swavess

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