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Wahnsinn bei Warner Bros.: Superhelden-Spiel eingestampft – drei Studios werden für immer geschlossen

Du kannst erfolgreich sein, am Ende droht dir vielleicht trotzdem die Schließung: Warner Bros. hat drei Studios für immer geschlossen.

Teaserbild aus dem Videospiel zu Wonder Woman.
© Warner Bros. Games / Monolith Productions

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Dass die Videospielbranche beziehungsweise der AAA-Markt sich schon seit einiger Zeit in einem sagen wir mal besorgniserregenden Zustand befindet, ist längst keine Neuigkeit mehr. Publisher Warner Bros. Games legt noch einen drauf: Das Unternehmen dreht bei drei Studios den Hahn zu – darunter eines, welches in der mehr oder weniger jüngeren Vergangenheit großen Erfolg hatte.

Völlig aus dem Nichts kommt diese Entscheidung nicht. Bereits vor wenigen Wochen berichtete Bloomberg-Journalist Jason Schreier davon, dass es innerhalb von Warner Bros. Games zuletzt viele Turbulenzen gab, unter anderem wegen etlichen Misserfolgen. Nun wurden Konsequenzen gezogen, die wie immer die Angestellten ausbaden dürfen.

Warner Bros. schließt Monolith – und wirft Wonder Woman über Bord

Wie erneut Jason Schreier auf BlueSky schreibt, hat Warner Bros. den Entschluss gefasst, Player First Games (Multiversus), WB San Diego (2019 eröffnet) und Monolith Productions dicht zu machen. Vor allem Letztere dürften vielen Spieler*innen ein Begriff sein, haben sie doch zu Beginn der 2000er-Jahre die No One Lives Forever-Reihe verantwortet. 2014 und 2017 landete das Studio mit Mittelerde: Mordors Schatten und Mittelerde: Schatten des Krieges die letzten zwei großen Erfolge.

Seit dem wurde es um Monolith ruhig, während im Hintergrund an einem Videospiel zu Wonder Woman gearbeitet wurde. Das wird jedoch nicht mehr das Licht der Welt erblicken: Zusammen mit der Schließung wurden die Arbeiten laut Schreier eingestellt. Auch das dürfte angesichts des früheren Bloomberg-Reports nicht überraschend kommen, da das Team offenbar die Entwicklung erst vor kurzem neu gestartet wurde und die Kosten bereits ins Unermessliche gestiegen sein sollen.

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Nach über 30 Jahren in der Branche endet damit das Kapitel Monolith Productions unrühmlich. Wie viele Entlassungen die drei Schließungen insgesamt nach sich ziehen, bleibt abzuwarten. Fraglich bleibt auch, wie es um die Videospiel-Bemühungen des Publishers steht.

Fokus auf vier Marken

In einem kurzen Statement, gefüllt mit vielen leeren Worten, bestätigt Warner Bros. Games die Schließung der genannten Studios und die Einstellung von Wonder Woman. Außerdem heißt es, dass sich das Unternehmen zukünftig auf auf vier Franchises konzentrieren möchte: Mortal Kombat, Game of Thrones, DC und Harry Potter.

Insbesondere Letzteres dürfte offensichtlich sein, da Hogwarts Legacy einer der größten Erfolge des Unternehmens gewesen ist. Die Entwicklung eines zweiten Teils ist längst bestätigt. In Sachen DC ließ Regisseur James Gunn derweil erst vor wenigen Tagen verlauten, dass auch Videospiele zum sich gerade im Aufbau befindlichen DC Universe gehören sollen.

Schreier wiederum berichtete zuletzt davon, dass bei Rocksteady erste Konzepte für ein neues Batman-Spiel gesammelt werden. Währenddessen soll an einem DLC für Hogwarts Legacy geschraubt werden, der bislang aber nicht offiziell angekündigt ist.

Quelle: Bloomberg, comicbookmovie, BlueSky / @jasonschreier.bsky.social‬, ethangach.bsky.social‬

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