Auch, wenn keine neuen Mordwerkzeuge hinzugekommen sind, bietet Monster Hunter Wilds eine satte Auswahl mit 14 verschiedenen Waffen. Falls ihr nicht bereits über mehrere Spiele hinweg euren Favoriten gefunden habt, kann eine derartige Menge natürlich leicht überfordern.
Damit ihr nicht verzweifelt vor dem Bildschirm hockt und Stunden mit dieser Entscheidung verbringt, stellen wir euch drei unterschiedliche Spielstile vor und verraten, welche Waffen sich am besten dafür eignen – inklusive Unterteilung zwischen einsteigerfreundlich und fortgeschritten.
Monster Hunter Wilds: Waffen für schwere Schläge
Ihr schwingt gerne möglichst große Keulen, um eurem Gegenüber mit maximaler Schlagkraft eins auf den Deckel zu geben? Dann hat Monster Hunter Wilds gleich mehrere Waffen für euch parat, die mit wenig Geschwindigkeit, dafür mit ordentlich Wumms auf die zerbrechlichen Extremitäten niedersausen.
Für Anfänger*innen
Großschwert
Es ist die wohl beliebteste Waffe in der Monster Hunter-Reihe und das liegt auch an ihrer Einsteigerfreundlichkeit: Das Großschwert ist der Prototyp unter den Mordwerkzeugen und hat sich mit ihrer Mischung aus gut lernbarem Moveset und hohem Schaden bewährt. Zwar benötigt das präzise Kontern von Monsterangriffen ein gewisses Maß an Übung, dank der Block-Funktion seid ihr allerdings nicht so sehr auf eure Ausweichrolle angewiesen.
Hier seht ihr das Großschwert in Aktion:
Die Kombos des Großschwerts sind gut zu verinnerlichen, alles, was ihr braucht, ist ein wenig Geduld für die aufgeladenen Angriffe. Dank des neuen Fokus-Modus könnt ihr nun allerdings noch während der Animation die genaue Richtung ändern, was erfolgreiche Treffer vereinfacht. Damit eignet sich das Großschwert hervorragend für Anfänger*innen, die gerne deftig draufzwiebeln.
Hammer
Der Hammer ähnelt dem Großschwert zwar in seiner Mischung aus starken und aufgeladenen Angriffen, hat aber deutlich weniger Reichweite und macht das Treffen des Monsters deshalb ein bisschen schwieriger. Dank des „aufgeladenen Schritts“ könnt ihr eure Aufladung allerdings während eines Ausweichmanövers beibehalten, was den Hammer für eine schwere Waffe überraschend mobil macht.
Hier seht ihr den Hammer in Aktion:
Dazu kommen verhältnismäßig simple Kombos: Um das wahre Potenzial des Hammers auszuschöpfen, reicht Buttonmashing natürlich nicht aus. Doch die Urknall-Kombo, die sich durch das wiederholte Drücken der Kreis-Taste abfeuern lässt, sollten die meisten Monster nicht auf die leichte Schulter nehmen – und erst recht nicht auf die Schädelplatte. Trotz seiner kürzeren Reichweite ist der Hammer damit eine gute Alternative für Neueinsteiger*innen.
Für Fortgeschrittene
Jagdhorn
Wer Monstern gerne eins über den Deckel zieht und noch dazu ein Faible für Musik hat, ist mit dem Jagdhorn vielleicht besser beraten. Wie mit einem langer Hammer könnt ihr hier kraftvolle Kombinationsangriffe raushauen und danach ein launiges Liedchen anstimmen, um euch und eure Verbündeten mit praktischen Buffs zu versorgen. Höherer Angriff, Schutz gegen Gebrüll durch Ohrstöpsel oder die klassische Heilung machen das Jagdhorn zur besten (und einzigen wirklichen) Support-Waffe.
Hier seht ihr das Jagdhorn in Aktion:
Allerdings braucht das Übung, denn um die Songs auch abzuspielen, müsst ihr vorher ganz bestimmte Kombos ausführen und so die entsprechenden Noten aufzureihen. Zwar werden die stets in der rechten oberen Bildschirmecke angezeigt, aber wer ständig auf die Anleitungen schielt, wird schnell mal vom Monster umgekegelt. Doch sobald ihr ein Gefühl für die Lieder bekommen habt und wisst, wann ihr diese zum Besten geben solltet, entpuppt sich das Jagdhorn als äußerst effektive Waffe – egal ob in der Gruppe oder allein.
Auf der nächsten Seite verraten wir euch, welche Waffen eher für Fans von schnellen Angriffen geeignet sind.